Einige Tipps die das fotografieren erleichtern.
der Standpunkt
Zuerst sollte man sich kurz überlegen von welchem Standpunkt das Objekt fotografiert werden soll.
Jeder Standpunkt verändert die Perspektive des Bildes. Fotos die aus Augenhöhe gemacht worden sind
wirken auf dem Betrachter anders als Fotos die aus der Froschperspektive oder ganz von oben stammen.
Abstand und Perspektive - experimentieren Sie bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Drittelregel
Der Drittelregel vereinfach die Bildgestaltung. Wenn man gedanklich das Bild in zwei horizontale
und und vertikale Linien teilt, so, dass 9 gleiche Teile entstehen und das Motiv da wo sich
die 2 Linien kreuzen versucht zu platzieren, entsteht auf dem Betrachter harmonisch wirkendes Bild.
Wenn das Motiv nach dem Drittelregel platziert ist, kann vorkommen, dass großes Teil des Bildes
"unausgefüllt" und leer wirkt. Man sollte versuchen das optische Gleichgewicht auszugleichen
zb. den Standpunkt ändern um weitere "ausfüllende" Motive mit auf das Bild zu bekommen.
Andere Möglichkeit: die offene Blende zu wählen damit nur das Hauptmotiv zur Geltung kommt.
Tiefe des Bildes
das heutige Fotografieren ist nur 2D möglich. Das Menschliche Auge erfasst aber die Umwelt in 3D.
Um die möglichst reale Tiefe des Bildes auf dem Bild darzustellen, sollte der Fotograf bewußt
einige Motive im Vordergrund platzieren oder zb.2 Bildelemente absichtlich zu überlappen
so, dass das Bild für den Betrachter an Tiefe gewinnt.
noch etwas was wichtig ist
Beim fotografieren konzentrieren Sie sich auf das wesentliche also nur auf das Hauptmotiv.
Wählen Sie ein Bildausschnitt ohne im Hintergrund störende Faktoren aus.
Der Hintergrund sollte weiter weg von dem Hauptmotiv entfernt sein.
Für den Betrachter wird das Bild interessanter wenn das Auge nicht durch unwichtige Elemente
abgelenkt wird.
Die heutige Digitale Fototechnik ladet formlich einen ein - hunderte Fotos zu machen,
die dann sofort auf dem Display der Kamera zu sichten ohne die im Labor entwickeln zu müssen.
Die Motiv-Programme kann man nach Herzenslust ausprobieren und mit allen anderen Funktionen
welche die Kamera mit sich bringt ausgiebig experimentieren.
Und zum Schluß
die schöne, gelungene Bilder behalten die schlechten sofort löschen.
JPG oder RAW?
RAW Format macht nur sinn wenn Sie Ihre Fotos (extrem fein) bearbeiten wollen.
JPG Format ist für den Hausgebrauch ausreichend.(eine hohe Auflösung an der Kamera einstellen)
Warum Bilder die mit gleiche Kamera gemacht worden sind unterschiedliche Große haben?
Die unterschiedliche Größen der Bilddateien mal 5 MB und mal 2 MB mit einer 12 Megapixel Kamera
in JPEG Format gemacht - hängen von aufgenommenen Bildmotiven ab.
Detailreiche Fotos mit feinen kontrastreichen Strukturen brauchen mehr Speicherplatz als zb. Wolken Fotos.
Auch RAW Dateien mit automatischer Komprimierung werden unterschiedlich groß.
Je höher die Scharfzeichnung desto höher die Dateigröße.
Die Dateiformate TIFF und PSD speichern das Bild verlustfrei und nehmen Ebenen mit auf,
somit haben die auch entsprechende Große.
JPEG Dateiformat bindet alle Ebenen zusammen ein und benötig wesentlich weniger Speicherplatz